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Präsentationen bearbeiten

Präsentationen lassen sich nicht nur neu erzeugen, sondern auch bestehende Foliensätze überarbeiten. Sie laden die .pptx-Datei in den Chat, der Agent liest die Folien samt Layout und ändert gezielt, was Sie nennen. Design, Schriftart und Logo der Vorlage bleiben dabei erhalten.

  1. Präsentation hochladen. Die Datei wird an die Nachricht angehängt; der Upload läuft im Hintergrund.
  2. Prüfauftrag stellen. Ein guter Einstieg ist eine Frage statt einer Anweisung, zum Beispiel „Passt die Agenda zum Inhalt?”. Der Agent liest den Foliensatz und antwortet mit einer Einschätzung.
  3. Änderung freigeben. Erst danach folgt der Auftrag – etwa „Passe die Agenda an.” Der Agent gibt die überarbeitete Datei als Download zurück.
  4. Inhalt verbessern lassen. Auf die Frage, wie sich der Inhalt verbessern ließe, antwortet der Agent mit einer Liste von Vorschlägen, die Sie einzeln oder als Ganzes übernehmen können.

Im Beispiel wächst eine Schulungspräsentation so von einer Agenda mit vier Punkten auf einen Foliensatz mit 22 Folien, ergänzt um „Prompt Engineering: Vorher und Nachher”, eine Praxisübung, die wichtigsten Erkenntnisse und einen Ausblick.

Folie 22 der überarbeiteten Präsentation in PowerPoint, im Design der Ausgangsdatei mit Logo und Sprechernotizen

Ein Umbau einer ganzen Präsentation besteht aus vielen einzelnen Werkzeugaufrufen – Folie lesen, Felder setzen, Folien anfügen, Ergebnis prüfen. Der Standardwert für Maximale Agenten-Schritte reicht dafür nicht aus.

Chatverlauf mit einer langen Folge von Aufrufen des Werkzeugs set_powerpoint_slide_fields und den erweiterten Agenteneinstellungen

Bei umfangreichen Umbauten arbeitet der Agent teils parallel und merkt selbst, wenn dabei etwas verloren geht. In der Aufnahme meldet er zwei solche Fälle und behebt sie:

  • Ein Teil der Änderungen wird vom Werkzeug wegen eines zu strengen Feldformats nicht übernommen – der Agent wiederholt sie im akzeptierten Format (mehrzeilige Textfelder).
  • Einige Änderungen gehen durch gleichzeitige Schreibzugriffe verloren – der Agent korrigiert die betroffenen Folien anschließend nacheinander.

Beides passiert ohne Zutun, verlängert aber den Durchlauf. Es ist ein weiterer Grund, die Schrittzahl vorher großzügig zu setzen.

Auch sonst gilt: Das Ergebnis ist ein sehr weit gebrachter Rohentwurf, keine fertige Präsentation. Einzelne Folien brauchen danach noch Feinarbeit am Text und an der Anordnung. Der Nutzen liegt im Grundschritt – Struktur, Inhalt und Design stehen, und zwar durchgängig im Design der Ausgangsdatei.

Statt einer hochgeladenen Datei kann auch eine hinterlegte PowerPoint-Vorlage der Ausgangspunkt sein. Sie liegt dann dauerhaft in companyFILES und muss nicht jedes Mal angehängt werden – siehe Vorlagen.

Als Nächstes: Vorlagen.